Thermografie bezeichnet ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, bei dem eine hochauflösende Wärmebildkamera die Oberflächentemperatur von Solarmodulen unter Volllast erfasst. Defekte wie Hotspots, Zellbrüche, PID-Effekte oder Bypassdioden-Ausfälle erzeugen messbare Temperaturanomalien, die für das bloße Auge unsichtbar bleiben. Laut einer Studie des Fraunhofer ISE (2023) lassen sich durch regelmäßige Thermografie-Inspektionen bis zu 95 % aller leistungsmindernden Defekte frühzeitig erkennen — bevor sie zu Ertragsverlusten von 10–30 % oder im Extremfall zu Brandschäden führen. Elektrotechnik Barthel setzt auf Drohnen- und Hand-Thermografie bei einer Mindesteinstrahlung von 600 W/m², um belastbare Ergebnisse nach DIN EN IEC 62446-1 zu liefern.
Als TÜV Rheinland zertifizierter PV-Gutachter analysiert Denis Barthel das thermische Verhalten jedes einzelnen Moduls Ihrer Anlage. Jede Anomalie hinterlässt eine charakteristische Wärmesignatur — von punktuellen Hotspots über Kontaktkorrosion bis zu Delaminierungen der Folienschicht. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) empfiehlt Anlagenbetreibern, spätestens nach fünf Jahren eine professionelle Thermografie-Prüfung durchführen zu lassen. Bei Elektrotechnik Barthel erhalten Sie einen detaillierten Prüfbericht mit Wärmebildern, Fehlerklassifizierung und konkreten Handlungsempfehlungen — auf Wunsch auch gerichtsverwertbar. Stand 2026 betreuen wir Anlagen in Sachsen, Brandenburg und Berlin.